Foto: Birke in der Lüneburger Heide. Thorben Wengert/pixelio.de
An die vier Millionen Besucher jährlich strömen in die Lüneburger Heide, und durch ihre beiden Parks Naturschutzpark Lüneburger Heide und Naturpark Südheide ist die lediglich als Kulturlandschaft, jedoch nicht unbedingt geographisch genau eingrenzbare Region auch für die Einwohner der nicht weit entfernten Städte und Ballungsräume Hamburg, Bremen und Hannover ein sehr bedeutendes Naherholungsgebiet.
Charakteristisch für die Landschaft der Lüneburger Heide, zu deren größten Städten außer der Namensgeberin auch Amelinghausen, Bad Fallingbostel, Bispingen, Buchholz in der Nordheide, Celle, Gifhorn, Munster, Schierhorn, Schneverdingen, Soltau, Uelzen und Walsrode gehören, sind die typischen rötlich-violetten Sandheideflächen, ausgedehnte Kiefernwälder und auch noch einige größere und kleinere Hochmoore, die z.T. durch liebevolle Renaturalisierungsmaßnahmen vor ihrer Zerstörung durch zu intensiven Torfabbau gerettet wurden.
Bekanntestes Tier der Lüneburger Heide ist zweifellos die Heidschnucke, eine aus mindestens sieben verschiedenen Einzelrassen im Laufe der Jahrhunderte hervor gegangene Schafsrasse mit grauem langem Haar, welche sich an die kargen Bedingungen der Heide perfekt angepasst hat.
Die frühesten Zeugnisse menschlicher Besiedlung sind die insgesamt über 1000 Hügelgräber und Megalithanlagen, die von der dauerhaften Besiedlung der Lüneburger Heide seit etwa 3000 vor Christi Auskunft geben.
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