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| Die Saalebrücke, Foto: Rayn / pixelio.de |
1991 gegründet, 2000 verordnet, 2008 erheblich erweitert: Der gut 100 000 Hektar große Naturpark Saale-Unstrut-Triasland in den Landkreisen Burgenland und Saalekreis im Süden Sachsen-Anhalts verkörpert aufgrund seiner Vielfalt nahezu die perfekte Kombination von Kultur, Natur, Historie und sich daraus ergebender wechselseitiger Befruchtung. Bereits seit der Bronze- und Steinzeit vor ca. 350 000 Jahren besiedelt und aufgrund seiner klimatisch wie geologisch begünstigten Lage mit Niederschlags-armen, Sommer-warmen und Winter-milden Witterungsverhältnissen sowie größtenteils sehr fruchtbaren und Ertrags-reichen Böden ausgestattet, ist die Region zwar prall gefüllt mit architektonischen Zeit-Zeugnissen und ökonomisch, vor allem durch den dominanten Weinanbau bedingten Eingriffen in die Natur, letztere hat sich aber fast überall in der Gegend sehr gut bewahren können, und erscheint streckenweise sogar nahezu unberührt.